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6 Silberteller Tafelservice von 1886:

Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg & Herzogin Elisabeth zu Sachsen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hochzeitstruhe aus adeligem Besitz mit Familienwappen derer von Rundstedt & von der Lancken um 1880
1. Beschreibung:
Angeboten wird eine große Hochzeitstruhe aus adeligem Besitz aus dem 19. Jahrhundert. Auf der Frontseite befinden sich die beiden Familienwappen derer von Rundstedt (links), Name eines altmärkischen Uradelsgeschlechts, sowie auf das Familienwappen von der Lancken, altes rügisch-pommerschen Adelsgeschlechts.  Die Truhe ist aus Kirschholz, mit schönen Beschlägen aus Eisen mit schönem, altem Dekor. Der Schlüssel ist noch Original. Das Schloß ist voll funktionstüchtig. An den beiden Seiten befinden sich schwere Tragegriffe. Sehr schöne, original Patina! An der Oberfläche wurde nichts verändert; diese ist ebenfalls noch aus der Zeit um 1880. Innerhalb ist die Truhe mit Tapete oder einem dünnen Stoff verkleidet (wohl ebenfalls noch Original). 
Insgesamt befindet sich diese Hochzeitstruhe (große Reisetruhe) in einem sehr guten Gesamtzustand! 
Maße der Truhe: 120cm x 73cm (Höhe) x 60cm (Tiefe). 
2. Hintergrundinformationen:
von Rundstedt:
Rundstedt, früher auch Ronstedt oder Ronstede, ist der Name eines altmärkischen Uradelsgeschlechts, das eines Stammes und Wappens mit den Eichstedt und den Lindstedt ist. Die Familie entlehnt ihren Namen nach ihrem gleichnamigen Stammsitz nahe Helmstedt. Zweige der Familie bestehen bis heute fort.
Das Stammwappen zeigt in Blau drei fächerförmig gestürzte blanke Schwerter. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken die Schwerter aufgerichtet.
Von der Lancken:
Von der Lancken ist der Name eines alten rügisch-pommerschen Adelsgeschlechtes. Im Mittelalter gab es auf Rügen drei Linien des Geschlechts von der Lancken, die von einigen Genealogen als eigenständige Familien angesehen wurden, da sie unterschiedliche Wappen führten. Eine war im Gebiet zwischen Granitz und Mönchgut ansässig und wurde erstmals am 1. Oktober 1285 mit Pridborus de Lancka und 1429 letztmals mit Pridbor IV. von der Lancken erwähnt.
Das Stammwappen zeigt im geteilten Schild in Silber einen aufsteigenden roten Löwen, darunter in Blau drei (2:1) sechsstrahlige silberne (auch goldene) Sterne. Auf dem gekrönten Helm mit blau-silbernen und rot-silbernen Decken ein silberner (auch goldener) Stern.

1. Beschreibung:

Insgesamt 6 Silberteller aus dem Tafelservice von Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg (1857-1920) und seiner Frau Herzogin Elisabeth zu Sachsen-Weimar-Eisenach (1854-1908). 

Glatter Spiegel. Auf der breiten Fahne von einer Herzogskrone bekröntes Allianzwappen. Blütenförmig geschweifter, profilierter Rand. 

Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg-Schwerin heiratete 1886 Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzogin zu Sachsen. Das herzogliche Paar ließ sich als Wohnsitz Schloß Wiligrad in Mecklenburg erbauen und schuf dort einen wichtigen Treffpunkt für Adel, Staatsmänner und Künstler. Das hier angebotene, vollständige Tellersatz stammt wohl aus dem Hochzeitsservice aus dem Jahre 1886.

Silbermarke 800, Halbmond (=Silber) und Krone (=Deutsches Reich). Gewicht zusammen etwa 3340g. 

Durchmesser: 26cm.

Äußerst dekorativer und vollständiger Tellersatz. Selten!

Guter bis sehr guter Gesamtzustand. Zustand A/B. Fotos sind Teil der Artikelbeschreibung. 

Provenienz: Aus dem Großherzoglichen Haus Mecklenburg-Schwerin, ehemaliger Besitz des Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg und seiner Frau Prinzessin Elisabeth zu Sachsen-Eisenach, Herzogin zu Mecklenburg. 

2. Hintergrundinformationen:

Johann Albrecht, Herzog zu Mecklenburg-Schwerin (* 8. Dezember 1857 in Schwerin; † 16. Februar 1920 in Schloss Wiligrad bei Schwerin) war vom 11. April 1897 bis zum 9. April 1901 Regent im Landesteil Mecklenburg-Schwerin, von 1907 bis 1913 Regent des Herzogtums Braunschweig und deutscher Kolonialpolitiker.

Johann Albrecht (Ernst Konstantin Friedrich Heinrich) wurde 1857 als fünftes Kind des Großherzogs Friedrich Franz II. (1823–1883) und dessen erster Frau, Auguste Reuß zu Schleiz-Köstritz (1822–1862), Tochter des Fürsten Heinrich LXIII. Reuß zu Schleiz-Köstritz, in Schwerin geboren. Ein Halbbruder war der Afrikareisende und Gouverneur von Togo 1912–1914 Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg (1873–1969), der eine Karriere als Sportfunktionär machte.

Herzog Johann Albrecht war seit dem 6. November 1886 mit der Prinzessin Elisabeth von Sachsen-Weimar-Eisenach (1854–1908) vermählt, die am 10. Juli 1908 nach schwerer Krankheit auf Schloss Wiligrad verstarb und am 15. Juli 1908 im Doberaner Münster beigesetzt wurde.

3. English description:

Six silver plates from the dinner service of H.R.H. Duke Johann Albrecht of Mecklenburg and his wife Duchess Elisabeth of Saxe-Weimar-Eisenach. Standart silber mark 800. Mecklenburg, 1886.

Art.-Nr.: 526                          Preis: 8.900,-- EUR

 

 

 

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